UNSERE PHILOSOPHIE
„Zu einer guten Beziehung zwischen Greifvogel und Mensch gehören definierte Parameter – vom Greifvogel definiert wohlgemerkt, nicht vom Menschen.“
– Ben Crane, „Freier Flug“
Dieses Zitat beschreibt sehr gut den Kern unserer Philosophie, die auf Beziehung und Bindung basiert. Wir trainieren unsere Vögel achtsam und wertschätzend nach dem aktuellen Stand des Wissens hinsichtlich Lernverhalten, Kommunikation und Ausdrucksverhalten. Wir begegnen unseren Vögeln mit absolutem Respekt und bauen so ein gesundes, beidseitiges Vertrauen auf. Zusammenarbeit macht Spaß – den Tieren gleichermaßen wie uns!
DAS TEAM
Rieke Wiecker
Falknerin, Geschäftsführerin Skyfall Falknerei
Ich bin Rieke Wiecker, Falknerin und Gründerin der „Skyfall Falknerei“. Greifvögel „sichtbar“ machen ist mein Wunsch, denn nur was der Mensch versteht, das schätzt und schützt er.
Als Radio- und Eventmoderatorin habe ich viele Jahre hauptberuflich gearbeitet – heute stehe ich eben nicht auf einer Bühne, sondern vor unseren Gästen mitten in der Natur. Ich fühle mich quasi als Greifvogel-Botschafterin, mit mir könnt Ihr stundenlang über Vogelthemen philosophieren – sie vollends zu verstehen und dieses Wissen mit euch zu teilen ist mir eine echte Herzensangelegenheit.
Meine falknerische Grundausbildung habe ich in England genossen; nach einer vielseitigen Weiterbildung in einer großen
deutschen Falknerei bin ich seit Sommer 2023 meine eigene Chefin. Ich liebe den direkten Kontakt zu denen unter euch, die
von uns etwas über Greifvögel lernen möchten – und von unseren Greifvögeln etwas über sich selbst.
Dunja Kölln
Ich bin Dunja Kölln, Falknerin und Waldpädagogin und bin, seit ich denken kann, eng mit der Natur verbunden. Draußen zu sein, genau hinzuschauen und Zusammenhänge zu verstehen – das ist für mich nicht nur Beruf, sondern eine Haltung.
„Nur was ich kenne, kann ich lieben – nur was ich liebe, das schütze ich.“ Dieser Leitsatz begleitet mich in meiner Arbeit jeden Tag. Bildung für nachhaltige Entwicklung ist mir besonders wichtig, denn echte Wertschätzung für die Natur entsteht nur durch Verständnis und persönliche Erfahrungen.
Daher ist es mein Ziel, dies den Menschen näherzubringen – erlebbar, greifbar und mit einer Verbindung, die bleibt. Die Arbeit mit Greifvögeln ist für mich ein großes Privileg. Diese beeindruckenden Tiere lehren mich Achtsamkeit, Geduld und Vertrauen. Durch sie lerne ich nicht nur ständig dazu, sondern auch viel über mich selbst. Jeder Vogel ist individuell – und genau das macht die Zusammenarbeit so besonders.
Ich freue mich, meine Begeisterung für Greifvögel, Wald und Natur mit anderen Menschen teilen zu dürfen – authentisch, respektvoll und mit ganz viel Herz.
Lannerfalke „Hope“ (Falco biarmicus)
„Hope“ kam im April 2023 mit acht Tagen zu uns und ist unser flotter Flitzer. Lannerfalken sind vor allem in Südeuropa und Afrika heimisch, ernähren sich hauptsächlich von Singvögeln und Insekten. „Hope“ ist freundlich, noch ein bisschen grün hinter den Ohren und zeigt bei Wind die tollsten Sturzflüge!
Wüstenbussard „PHOENIX“ (Parabuteo unicinctus)
Die große Kleine in unserem Team. Phoenix ist im Mai 2023 geschlüpft und tut als Jungvogel das, was sie auch in freier Wildbahn machen würde: sie orientiert sich an den anderen im Team. Wüstenbussarde leben häufig in einem Familienverband in dem die erfahrenen Tiere die unerfahrenen anlernen, was die Jagd und auch soziale Kompetenz angeht. „Phoenix“ ist neugierig, scheut Menschenmassen nicht und fühlt sich unwohl wenn sie alleine ist.
EUROPÄISCHER UHU „Esmeralda“ (Bubo bubo)
Meist beeindruckt „Esme“, wie wir sie liebevoll nennen, alle aufgrund ihrer Körpergröße. Zu Recht! Wer dieses Tier trifft merkt schnell: „Esme“ ist von Grund auf entspannt und lässt sich so schnell nicht aus der Ruhe bringen. Und sowieso ist „Esme“ eher ruhig: sie fliegt trotz ihrer enormen Größe (und Spannweite von 1,70m) lautlos, sie hat selten etwas zu sagen und wenn, dann ist es eher ein leises „huuuu“.
„TRUDE“ – DER KUCKUCKSKAUZ
Kann man sein Herz an 250 Gramm Eule verlieren? Man kann. Wartet ab, bis ihr „Trude“ in Echt trefft – mit ihrer aufgeschlossenen Art und ihren freundlichen Geräuschen wickelt sie auch euch ruckzuck um den Finger, und das, obwohl sie nur 25cm groß ist. „Trude“ ist ein Kuckuckskauz – ihren Namen haben diese Vögel von einem ihrer Balzrufe, der wie ein Kuckuck klingt. In freier Wildbahn fressen Kuckuckskäuze Insekten, kleine Wirbeltiere und Fledermäuse, wohnen gerne in bewaldeten Gebieten und gehen tagsüber eher in Deckung, damit sie nicht von anderen, größeren Beutegreifern
gesnackt werden.
ANDENBUSSARD „CARA“ (GERANOAETUS MELANOLEUCUS)
„Cara’s“ äußere imposante Erscheinung spiegelt sich zu 100% in ihrem Charakter wieder. Sie ist mit ihren acht Jahren eine erfahrene, gechillte Diva und weiß, was sie will – und was nicht.
Andenbussarde sind die größten Bussarde der Welt und werden auch Blaubussard, Aguja oder Kordillierenadler genannt. Mit einer Spannweite bis 1,80m spenden sie beim Fliegen quasi Schatten, der für eine Großfamilie reicht.
„PLUMEAU“ – DER SAKERFALKE
Sein Name wird „Plü-moo“ ausgesprochen, wie in „Plüschmors“ – in Anlehnung an seine plüschigen Federn, die ihm ab und zu links und rechts am Körper rausgucken. Sakerfalken sind große, kräftige Falken, die ihr Verbreitungsgebiet in einem breiten Band von China aus bis nach Österreich haben. Meist sehen sie mit cremefarbenen und bräunlichen Federn ganz anders aus als „Plumeau“, der übrigens ein
sehr freundliches Kerlchen ist. „Plumeau“ ist mit seinem grauschwarzen Gefieder eine dunkle Farbvariante und ist fliegerisch eher der
Porsche unter unseren Vögeln – schnell und extrem schnittig, das kann er ausgezeichnet gut!
„PIET“ – DER APLOMADOFALKE
Wir nennen ihn auch liebevoll „unser kleiner Kakadu“ – zwar ist „Piet“ ein Aplomadofalke, wenn es nach ihm ginge würde er den ganzen Tag bei uns auf der Schulter sitzen und schnattern, was das Zeug hält. Aplomadofalken sind sehr persönliche Individuen mit einem ausgeprägten Charakter, können wahnsinnig wilde Manöver fliegen und haben vielleicht auch deswegen ein oft übersteigertes Selbstbewusstsein: in seiner Welt ist „Piet“ unangefochten der Größte. Darüber hinaus sind sie mit ihrer Federzeichnung irre schön anzusehen, und so wächst „Piets“ Fanclub jeden Tag ein bisschen mehr.
WELSH CORGI CARDIGAN „CLOONEY“
Ja, „Clooney“ wie „George Clooney“, ist auch ein Womanizer. Chef der Bodencrew, großer Bruder und Bodyguard aller Greifvögel – ist immer dabei und passt auf, dass alles nach Plan läuft (bzw. fliegt). Atmet alles ein, was die Vögel an Nahrung fallen lassen. Hat ein gutes Gemüt, gibt erst Ruhe wenn er alle Menschen begrüßt hat und ist schlichtweg der beste Hund der Welt.
Wir freuen uns auf deine Anfrage!
Greifvögel greifbar machen – das ist unser Ziel. Ob exklusive Erlebnisse in unseren Flugrevieren, Events, Teambuilding oder Vergrämung – wir bieten 100% auf dich zugeschnittene Greifvogelerlebnisse. Ob auf Geburtstagen und Hochzeiten, unter freiem Himmel und in Gebäuden, für Messen oder Fotoshootings – wir freuen uns auf deine Anfrage.
Fragen zu Skyfall
Im Zentrum steht Beziehung und Bindung – mit klaren Parametern, die das Tier vorgibt. Daraus entstehen Respekt, Verlässlichkeit und echtes Vertrauen als Arbeitsgrundlage. Dieses Prinzip prägt Vergrämung, Events und Teambuilding gleichermaßen.
Tierwohl ist bei uns kein Zusatz – es ist Teil des Konzepts.Wir arbeiten achtsam und wertschätzend – nach aktuellem Wissen zu Lernverhalten, Kommunikation und Ausdrucksverhalten unserer Tiere. Das sorgt für planbare Abläufe, klare Grenzen und ruhige Settings. Wichtig für Mensch und Tier gleichermaßen.Im Industriebereich folgen wir selbstverständlich den geltenden
Arbeitssicherheitsvorschriften des Kunden.
Gründerin ist Rieke Wiecker (Falknerin, Eventmoderatorin, Rednerin). Sie bringt Moderations- und Bühnenpraxis mit und verbindet diese mit falknerischer Ausbildung (u. a. in England) und Weiterbildung in Deutschland. Seit Sommer 2023 führt sie Skyfall Falknerei eigenständig.
Bei uns geht es nicht um Zirkus, sondern um verständliches Erleben mit klarer Haltung. Moderation und Wissensvermittlung sind Teil des Formats – damit Gäste wirklich etwas mitnehmen. Die Inszenierung bleibt immer dem Tierwohl untergeordnet.
Die Falknerei zeigt gnadenlos ehrlich, was funktioniert – und was nicht.Positive Verstärkung, klare Signale, Ruhe, Verlässlichkeit.
Wer mit einem Greifvogel arbeitet, merkt sofort: Halbherzigkeit wird nicht belohnt. Konsequenz schon.Genau diese Prinzipien übersetzen wir in Team-Lernmomente: Vertrauen aufbauen, Grenzen respektieren, Kommunikation schärfen.Weniger „Spiel“. Mehr Transfer.
Schritt für Schritt – und immer mit vollem Überblick.Zunächst schildert ihr uns die Situation und schickt erste Fotos. So bekommen
wir ein erstes Bild. Danach folgt eine gemeinsame Begehung vor Ort – dort besprechen wir alle relevanten Punkte: Einsatzzeiten,
Arbeitssicherheit, Zugang, Dauer und Einsatzhäufigkeit.Daraufhin erhaltet ihr ein schriftliches Angebot. Volle Transparenz.Nach
Beauftragung starten wir wie abgesprochen. Wie die Dokumentation der Einsätze aussehen soll, legen wir gemeinsam im Vorfeld
fest.